Reicht das Geld eines professionellen Eishockey-Spielers zum Leben?

Reicht das Geld eines professionellen Eishockey-Spielers zum Leben?

Im Eishockey lässt sich richtig gutes Geld verdienen. Doch Millionengagen streichen nur die wenigsten Spieler ein. Einige NHL Stars mögen zwar prächtig verdienen, doch die meisten Spieler in Europa können von solch einem Verdienst nur träumen. Andererseits ist es durchaus möglich, vom Sport zu leben. Wichtig ist nur, dass Profis ihre Finanzen im Griff haben und an die Zukunft denken.

Verdienst als Eishockey-Spieler

Über das Thema Geld wird im Profisport nur selten gesprochen. Wie schon angedeutet wurde, finden sich in den europäischen Eishockey Ligen nur wenige Spieler, die zu den Spitzenverdienern gehören. Trotzdem verdienen sie nicht unbedingt schlecht. Im Allgemeinen gilt, dass die Jahresverdienste der Profispieler in Österreich und Deutschland ungefähr zwischen 60.000 bis 120.000 Euro liegen.

Sicherlich mag es den einen oder anderen Spieler geben, der noch mehr verdient, jedoch sind dies klare Ausnahmen. Zumal es darauf ankommt, ob es den Sportlern gelingt, sich ergänzend zu vermarkten und beispielsweise mit Sponsoren-Deals weitere Einkünfte zu erzielen.

Berufliche Ausbildung

Keine Profi-Karriere währt ewig. Deshalb sollten sich schon die angehenden Profis absichern. Das wichtigste Element hierbei ist die berufliche Ausbildung. Leider gelingt der Einstieg in den Profisport häufig nur, sofern auf sportlicher Ebene alles gegeben wird. Deshalb haben viele Nachwuchstalente keine Zeit, einen Beruf auf dem klassischen Weg zu erlernen.

Dennoch sollten sie dieses Thema ernst nehmen. Zumindest sollten Matura oder Abitur angestrebt werden. Immerhin wird damit die Grundlage geschaffen, eines Tages eine Hochschule zu besuchen. Zumal die Noten unbedingt stimmen sollten. Je besser die Abschlussnoten der Schule, desto leichter fällt es, Ausbildungsplätze oder Studienplätze zu ergattern.

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Finanzen absichern

Wer den Sprung in den Profisport geschafft hat, muss sich vor allem um seine Ausgaben kümmern. Leider schaffen es Profisportler immer wieder, ihr Geld so auszugeben, wie sie es verdienen. Das ist jedoch nicht nachhaltig, zumal eine Sache klar sein sollte: Ist es mit der Karriere im Leistungssport erst einmal vorbei, wird das Einkommen mit hoher Wahrscheinlichkeit drastisch sinken. Deshalb sollte unbedingt vorgesorgt werden, d.h. es sind Rücklagen zu bilden.

Es lohnt sich, konsequent zu sparen. Dies bedeutet wiederum, primär auf die Ausgaben zu achten. Manchmal mag die schwer fallen, so manche Bank stellt Profisportlern eine Kreditkarte mit stattlichem Verfügungsrahmen aus. Doch solche Karten können schnell dazu führen, dass unnötig Geld ausgegeben wird. Zumal die Kreditkarten selbst auch an stattliche Gebühren koppelt sein können. Oft ist es besser, eine simple Karte ohne Jahresgebühr zu wählen und den Verfügungsrahmen bewusst einzugrenzen.

Beim Anlegen der Ersparnisse sollte niemand ein Risiko eingehen. Es ist sinnvoll, sich vom Experten beraten zu lassen. Übrigens: Ein Spieler-Manager ist nicht automatisch ein guter Finanzberater. Oft ist es besser, hier eine klare Trennung vorzunehmen. Außerdem schadet es unter Umständen nicht, hier zweigleisig zu fahren und sich von mehreren Experten beraten zu lassen. Besonders unter Superrreichen ist diese Verfahrensweise nicht ungewöhnlich. Sie suchen sich mehrere Vermögensverwalter, denen sie immer nur einen Teil ihres Kapitals zur Verfügung stehen.

Auch Kreditkarten können über kurz oder lang, finanzielle Abhilfe leisten. Hierbei müssen aber alle Risiken und Kosten beachtet werden. Portale wie www.kreditkarten-vergleich24.at bieten die Möglichkeit Leistung und Risiken zu vergleichen.

Natürlich geht es nicht nur um das Sparen. Entscheidend ist auch der Lebensstandard, für den sich ein Sportler entscheidet. Bestimmte Ausgaben, wie z.B. das Fahren eines Sportwagens, sind im Grunde vollkommen unnötig. Kosten und Nutzen stehen in einem relativ ungünstigen Verhältnis. Besser ist es, alles eine Nummer kleiner zu wählen und das gesparte Geld auf die Seite zu legen.

An die Zukunft denken

Es wurde bereits angeschnitten, wie entscheidend es ist, an die Zukunft zu denken. Dies mag nicht immer leicht fallen, vor allem wenn augenblicklich große Erfolge erzielt werden. Allerdings werden Karrieren im Eishockey Sport manchmal abrupt beendet, weshalb es vorteilhaft ist, einen Plan B zur Hand zu haben.

Profis sollten sich in jedem Fall Gedanken darüber machen, wie ihr Leben nach dem Sport aussieht. Vielleicht schaffen sie es ja, weiterhin im Sportumfeld aktiv zu sein. Doch selbst dann ist es wichtig, ein klares Konzept zu haben und am besten auch schon Vorbereitungen zu treffen. Hierzu ist anzumerken, dass es sich lohnt, viel Zeit in das persönliche Networking zu investieren. Je besser ein Spieler vernetzt ist bzw. je mehr Leute er kennt, desto leichter fällt es ihm später, seine Kontakte zu nutzen und schnell den richtigen Weg einzuschlagen.

Die Geschichte des Eishockey Sports

Die Geschichte des Eishockey Sports

Zahlreiche Mythen ranken sich um die Entstehung des Eishockeys. Kein Wunder, schließlich wurde der Sport seinerzeit in einem Teil der Welt erfunden, der von Europa weit entfernt liegt. Gleichzeitig reichen die Ursprünge des Sports viel weiter in die Vergangenheit, als die meisten Menschen vermuten.

Es war im 16. Jahrhundert, als französische Entdecker über den St. Lorenz-Strom nach Nordamerika kamen und dort ein Gebiet erschlossen, das uns heute als Kanada bekannt ist. Die Franzosen trafen dort auf Indianerstämme, die mit großer Begeisterung viele Wettkämpfe in einem interessanten Spiel austrugen. Zwei Mannschaften traten gegeneinander an, um mit gebogenen Stöcken eine Art Ball in ein Tor zu schießen. Beide Mannschaften kämpften um dasselbe Tor.

Eine neue Sportart entsteht

Noch gut 250 Jahre sollte es dauern, bis die Schlittschuhe erfunden wurden und ebenfalls nach Nordamerika kamen. Gerade im kalten Kanada war das Interesse an den Schuhen sehr groß, weil es so viele Möglichkeiten zum Eislaufen gab. Seinerzeit befanden sich unter den Eisläufern zahlreiche Soldaten, die sich schnell langweilten. Einflüsse der französischen Sportart „Hoquet“ und dem britischen „Hurling“ führten letztlich dazu, dass das Eishockey erfunden wurde.

Keine 20 Jahre später, nämlich im März 1875 wurde das erste offizielle Eishockeyspiel ausgetragen. Zwei Mannschaften traten in Montreal gegeneinander an, die damals noch mit einer Holzscheibe als Puck spielten. Doch nur wenige Jahre später wurde die Holzscheibe durch den aus Gummi gefertigten Puck ersetzt. Innerhalb kürzester Zeit fand der Sport zahlreiche Anhänger, nur wenige Jahre später waren bereits zahlreiche Mannschaften entstanden.

Entwicklung im Profisport

Die bekannteste und zugleich kommerziell erfolgreichste Liga im modernen Eishockeysport ist die NHL. Irrtümlicherweise nehmen viele Menschen an, die Eishockeyliga sie in den USA entstanden. Tatsächlich reichen ihre Ursprünge jedoch ebenfalls noch Montreal zurück, wo sie im Jahr 1917 gegründet wurde. Allerdings ist sie keine nationale Liga, sondern einer nordamerikanische, sodass sowohl kanadische Eishockeymannschaften als auch Mannschaften der USA gegeneinander antreten können.

Die Liga-Mannschaften verfolgen allesamt das Ziel, den Stanley Cup zu gewinnen. Sein Name geht auf Lord Stanley zurück, der seinerzeit der britische Generalgouverneur Kanadas war und den Preis bereits 1893 stiftete. Heute kann er nur von NHL-Mannschaften gewonnen werden. Diese müssen während der Saison so gut spielen, dass sie es in die Playoffs schaffen, um dann im K.O.-System gegeneinander anzutreten. Die Mannschaft, die sich im Finalspiel durchsetzt, gewinnt die begehrte Trophäe.

Unterschiede im internationalen Eishockey Sport

Nicht nur in Nordamerika, sondern auch in Europa erfreut sich der Eishockey Sport einer steigenden Beliebtheit. Allerdings ist das Spiel mit der NHL nicht ganz identisch. Einer der wesentlichen Unterschiede besteht darin, dass in Nordamerika auf einem schmaleren Feld gespielt wird. Dieser Unterschied ist von großer Bedeutung, er macht das Spiel auf dem kleineren Feld wesentlich dynamischer, was die Spannung für die Fans steigert.

Besonders europäische Fans haben sich deshalb schon mehrfach für eine Anpassung ausgesprochen, sie fordern ein schmaleres Feld. Allerdings tun sich die europäischen Eishockey Verbände damit unglaublich schwer, weshalb eine Verkleinerung des Feldes bislang als sehr unwahrscheinlich gilt.

Einführung in das Eishockey: Spielablauf und Regeln

Einführung in das Eishockey: Spielablauf und Regeln

Selbst wenn sie die Regeln nicht kennen, fällt es den meisten Menschen nicht schwer, beim Eishockey zuzusehen. Schließlich gleicht dem Spiel zu großen Teilen dem Fußball, nur mit dem Unterschied, dass auf einer Eisfläche gespielt wird und Schläger genutzt werden.

Bei genauerem Hinsehen wird jedoch schnell deutlich, dass es viele weitere Abweichungen gibt. Deshalb ist es sinnvoll, sich mit dem Regelwerk zu beschäftigen. Wer Spielablauf und Regelwerk erst einmal verstanden hat, tut sich leichter und kann den Sport noch viel mehr genießen.

Die wesentlichen Spielregeln

Ziel des Spieles ist es, möglichst viele Tore zu schießen. Hierbei treten die beiden Mannschaften mit jeweils sechs Spielern gegeneinander an. Im Normalfall setzt sich die Mannschaft aus fünf Feldspielern sowie einem Torhüter zusammen. Allerdings ist dies keine zwingende Vorgabe, es ist ebenso möglich, den Torhüter auszutauschen und mit sechs Feldspielern anzugreifen.

Ein Spiel erstreckt sich über die Dauer von 60 Minuten. Insgesamt werden drei Drittel gespielt, die jeweils 20 Minuten andauern. Zwischen den Spieldritteln finden Pausen mit einer Dauer von je 15 Minuten statt. Somit beträgt die Gesamtdauer eines Matches mindestens 90 Minuten. In Wirklichkeit dauern die Spiele jedoch viel länger an, weil die Spieluhr bei Unterbrechungen gestoppt wird.

Beim Anspiel besteht der Unterschied zu den meisten anderen Sportarten darin, dass der Puck nicht automatisch einer Mannschaft zugesprochen wird. Stattdessen wird stets ein sogenanntes Bully ausgerichtet: Zwei gegnerische Spieler stehen sich gegenüber und der Schiedsrichter lässt den Puck zwischen ihnen auf die Eisfläche fallen. Im Zweikampf wird darüber entschieden, welches Team sich den Puckbesitz sichert.

Besonderheiten im Spiel

Trotz des zunächst simpel erscheinenden Spielprinzips bringt das moderne Eishockey zahlreiche Eigenheiten mit sich. Es folgt eine Übersicht der größten Besonderheiten, die Zuschauer und Fans unbedingt kennen sollten.

Da wäre zunächst die Begrenzung des Spielfelds. Die Eisfläche kennt keine Linien, die ein „Aus“ markieren. Stattdessen wird über die Bande gespielt, unter anderem ist es sogar möglich, die Bande einzusetzen, um damit Pässe an Teamkollegen zu spielen. Zugleich ist der Raum hinter den Toren ebenfalls nicht begrenzt. Die Spieler dürften auch hinter dem Tor um den Puck kämpfen und von dort aus Pässe spielen, die als Vorlagen für Torschüsse dienen.

Im Eishockey gibt es ebenfalls eine Abseitsregel. Die Besonderheit besteht darin, dass das Abseits ausschließlich über die blaue Linie definiert wird. Beim Angriff muss prinzipiell der Puck zuerst über die blaue Linie gespielt werden. Überquert der Puck die Linie, während sich ein Spieler bereits in der Angriffszone befindet, gilt sofort ein Absatz. Ebenso gilt beim Angriff: Wenn die angreifende Mannschaft die blaue Linie überquert hat, darf der Puck nicht hinter die Linie geraten. Ansonsten müssten alle Spieler die Zone verlassen und erneut mit dem Puck voraus angreifen.

Abschließend sind noch die Spielerwechsel zu nennen. Die Feldspieler können und müssen das Spielfeld immer wieder verlassen, um sich gegen ausgeruhte Spieler selbst auszuwechseln. Üblicherweise werden komplette Blöcke, d.h. alle fünf Feldspieler auf einmal gewechselt. Je nach Mannschaft gibt es drei bis vier Spielerblöcke, die ständig im 1- bis 2-Minuten-Takt rotieren. Dieses Prinzip stellt sicher, dass sich jederzeit fitte Spieler auf dem Feld befinden, die einhundert Prozent Leistung zeigen.